sieben

Sieben Dinge kann man noch überblicken.
Oder auch nicht.

Sieben Tage ergeben eine Woche.
Sieben Brücken ein Lied.
Sieben Fehler vielleicht schon ein Muster.

Diese Ausstellung nimmt die Sieben beim Wort.
Als Ordnung, als Aberglaube, als Spielregel,
als kleine Zumutung an den fotografischen Blick.

Triggerwarnung!

Diese Ausstellung enthält Arbeiten, die Gewalt, sexualisierte Gewalt oder psychische Probleme thematisieren und in Wort und Bild darstellen.

Trigger

In keinem Fall kam jemand für die Fotografien zu Schaden, entsprechende Szenen wurden – wenn überhaupt – nachgestellt.

Dennoch empfehlen wir Menschen mit entsprechender Disposition, die betreffenden Arbeiten ausgeblendet zu lassen.

Die Autorinnen und Autoren

Über sieben Brücken musst du gehn

da drüben

Bahnhof verzerrt

Grüne Sauce

Schneewittchen und die sieben Zwerge

sechs mal sieben

Und Gott sah, dass es gut war! – Die sieben Tage der Schöpfung

siebenmal nah

Über sieben Brücken musst du gehn


Lied von Karat, 1979:

Über sieben Brücken musst du gehn
Sieben dunkle Jahre überstehn
Siebenmal wirst du die Asche sein
Aber einmal auch der helle Schein

Sieben Brücken – Stationen in unserem Leben, die wir gehen können, gehen müssen, ohne zu wissen, wohin sie führen.

Manchmal liegt die Brücke einladend vor meinen Füßen.
Manchmal sieht sie stabil und leicht erreichbar aus.
Manchmal unscheinbar und praktisch.
Manchmal wie aus einer anderen Zeit.
Manchmal ist sie kaum als stabil zu erkennen.
Manchmal ist auf dieser Brücke lange niemand mehr gegangen.
Manchmal führt sie in Erinnerung, Ruhe und Besinnung auf das Wichtige.

1 Sylvia Scannell Ergebnis
2 Sylvia Scannell Ergebnis
3 Sylvia Scannell Ergebnis
4 Sylvia Scannell Ergebnis
5 Sylvia Scannell Ergebnis
6 Sylvia Scannell Ergebnis
7 Sylvia Scannell Ergebnis
1 Sylvia Scannell Ergebnis
2 Sylvia Scannell Ergebnis
3 Sylvia Scannell Ergebnis
4 Sylvia Scannell Ergebnis
5 Sylvia Scannell Ergebnis
6 Sylvia Scannell Ergebnis
7 Sylvia Scannell Ergebnis

da drüben

Auf der einen Seite Köln.
Auf der anderen auch.

Dazwischen der Rhein.

Brücken machen daraus eine einfache Sache.
Zumindest behaupten sie das. Sie spannen sich über das Wasser, tragen Verkehr, rahmen den Blick, verdecken die Stadt und geben sie wieder frei.

Siebenmal hinüber.
Siebenmal dieselbe Frage:

Was verbindet eigentlich zwei Seiten?

1. P1001641 Angelika Gusinde Ergebnis
2. P1001629 Angelika Gusinde Ergebnis
3. P1001648 Angelika Gusinde Ergebnis
4. P1001664 Angelika Gusinde Ergebnis
5. P1001666 Angelika Gusinde Ergebnis
6. P1001675 Angelika Gusinde Ergebnis
7. P1001678 Angelika Gusinde Ergebnis
8. P1001684 Angelika Gusinde Ergebnis
1. P1001641 Angelika Gusinde Ergebnis

Hohenzollernbrücke

2. P1001629 Angelika Gusinde Ergebnis

Severinsbrücke

3. P1001648 Angelika Gusinde Ergebnis

Deutzer Brücke

4. P1001664 Angelika Gusinde Ergebnis

Südbrücke (Bahnverkehr)

5. P1001666 Angelika Gusinde Ergebnis

Rodenkirchener Brücke

6. P1001675 Angelika Gusinde Ergebnis

Hohenzollernbrücke (Bahnverkehr)

7. P1001678 Angelika Gusinde Ergebnis

Zoobrücke

8. P1001684 Angelika Gusinde Ergebnis

Mülheimer Brücke

Bahnhof verzerrt

Meine Fotos laden dazu ein, die Wahrnehmung von Raum und Zeit zu hinterfragen. Die deformierten Schienen symbolisieren die Flexibilität und manchmal auch die Instabilität unserer Orientierung in der modernen Welt. Die geklonten sieben Uhren, bei denen der kleine Zeiger auf sieben steht, spielen mit dem Konzept der Zeit als etwas, das manipuliert oder wiederholt werden kann – eine Erinnerung daran, dass Zeit nicht immer linear verläuft, sondern auch subjektiv erlebt wird.

Die Augen auf den Uhren, die die Ziffern ersetzen, schauen in die Zeit und können als Metapher für menschliche Beobachtung und Interpretation unserer Umwelt verstanden werden. Sie erinnern uns daran, dass unsere Wahrnehmung der Zeit stets durch unsere Perspektive gefiltert wird – ein Blick, der sowohl neugierig als auch kritisch sein kann.

Die Fotos fordern dazu auf, die gewohnten Vorstellungen von Zeit und Raum zu hinterfragen und die Vielschichtigkeit unserer Wahrnehmung zu erkunden.

1 Dietmar Pfaff Bahnhof Verzerrt.jpg Dietmar Pfaff Ergebnis
2 Dietmar Pfaff Bahnhof Verzerrt.jpg Dietmar Pfaff Ergebnis
3 Dietmar Pfaff Bahnhof Verzerrt.jpg Dietmar Pfaff Ergebnis
4 Dietmar Pfaff Bahnhof Verzerrt.jpg Dietmar Pfaff Ergebnis
1 Dietmar Pfaff Bahnhof Verzerrt.jpg Dietmar Pfaff Ergebnis
2 Dietmar Pfaff Bahnhof Verzerrt.jpg Dietmar Pfaff Ergebnis
3 Dietmar Pfaff Bahnhof Verzerrt.jpg Dietmar Pfaff Ergebnis
4 Dietmar Pfaff Bahnhof Verzerrt.jpg Dietmar Pfaff Ergebnis

Grüne Sauce

Man kennt das Ergebnis.

Eine Schüssel, ein Löffel, Kartoffeln dazu.
Frankfurt wahrscheinlich irgendwo im Hintergrund.

Hier sind die Zutaten, ehe sie im Mixer verschwinden.

Sieben Kräuter.
Sieben Eigenheiten.
Siebenmal Grün, das nicht dasselbe meint.

1 Katrin Bölling Grüne Sauce Katrin Bölling Ergebnis
2 Katrin Bölling Grüne Sauce Katrin Bölling Ergebnis
3 Katrin Bölling Grüne Sauce Katrin Bölling Ergebnis
4 Katrin Bölling Grüne Sauce Katrin Bölling Ergebnis
5 Katrin Bölling Grüne Sauce Katrin Bölling Ergebnis
6 Katrin Bölling Grüne Sauce Katrin Bölling Ergebnis
7 Katrin Bölling Grüne Sauce Katrin Bölling Ergebnis
1 Katrin Bölling Grüne Sauce Katrin Bölling Ergebnis
2 Katrin Bölling Grüne Sauce Katrin Bölling Ergebnis
3 Katrin Bölling Grüne Sauce Katrin Bölling Ergebnis
4 Katrin Bölling Grüne Sauce Katrin Bölling Ergebnis
5 Katrin Bölling Grüne Sauce Katrin Bölling Ergebnis
6 Katrin Bölling Grüne Sauce Katrin Bölling Ergebnis
7 Katrin Bölling Grüne Sauce Katrin Bölling Ergebnis

Schneewittchen und die sieben Zwerge

Sieben Zwerge, aber kein Märchenwald.

Stattdessen Gartenzwerge, Souvenirs, Fußball, Tracht, Plastik, Porzellan, Farbe.
Jeder bringt seine eigene kleine Welt mit.

Ein bisschen niedlich.
Ein bisschen unheimlich.
Ein bisschen beleidigt vom Ernst, mit dem sie angeschaut werden.

499931081 23872766829015607 1897669535634488782 N Ruth Krämer Klink Ergebnis
488256257 9720042358047958 7827891243756594274 N Ruth Krämer Klink Ergebnis
488537030 9713775015341359 4061629734762409274 N Ruth Krämer Klink Ergebnis
488650330 9749664015085792 4350810808254288703 N Ruth Krämer Klink Ergebnis
490318001 9766777956707731 1310248785433460595 N Ruth Krämer Klink Ergebnis
490939863 9790054764380050 4944932036564497936 N Ruth Krämer Klink Ergebnis
491934703 9806952079356985 8151040538423292217 N Ruth Krämer Klink Ergebnis
499979067 10090628630989327 1832008083038768954 N Ruth Krämer Klink Ergebnis
499931081 23872766829015607 1897669535634488782 N Ruth Krämer Klink Ergebnis
488256257 9720042358047958 7827891243756594274 N Ruth Krämer Klink Ergebnis
488537030 9713775015341359 4061629734762409274 N Ruth Krämer Klink Ergebnis
488650330 9749664015085792 4350810808254288703 N Ruth Krämer Klink Ergebnis
490318001 9766777956707731 1310248785433460595 N Ruth Krämer Klink Ergebnis
490939863 9790054764380050 4944932036564497936 N Ruth Krämer Klink Ergebnis
491934703 9806952079356985 8151040538423292217 N Ruth Krämer Klink Ergebnis
499979067 10090628630989327 1832008083038768954 N Ruth Krämer Klink Ergebnis

sechs mal sieben

Durch die kleinen Löcher fällt nicht nur Wasser.

Auch Licht kann hindurch.
Schatten auch.
Manchmal sogar ein ganzer Gedanke.

Das Sieb steht zwischen den Dingen:
zwischen Pflanze und Topf, Mehl und Schüssel, Salat und Wasser, Tee und Kanne.

Es hält nicht alles fest.
Es lässt nicht alles gehen.

Vielleicht ist genau das seine eigentliche Arbeit.

1 Claudia Ewen Durchgesiebt Claudia Ewen Ergebnis
2 Claudia Ewen Kaffeesieb Claudia Ewen Ergebnis
3 Claudia Ewen Salatsieb Claudia Ewen Ergebnis
4 Claudia Ewen Zuckersieb Claudia Ewen Ergebnis
5 Claudia Ewen Gemüsesieb Claudia Ewen Ergebnis
6 Claudia Ewen Sonnensieb Claudia Ewen Ergebnis
1 Claudia Ewen Durchgesiebt Claudia Ewen Ergebnis

durchgesiebt

2 Claudia Ewen Kaffeesieb Claudia Ewen Ergebnis

Kaffeesieb

3 Claudia Ewen Salatsieb Claudia Ewen Ergebnis

Salatsieb

4 Claudia Ewen Zuckersieb Claudia Ewen Ergebnis

Zuckersieb

5 Claudia Ewen Gemüsesieb Claudia Ewen Ergebnis

Gemüsesieb

6 Claudia Ewen Sonnensieb Claudia Ewen Ergebnis

Sonnensieb

Und Gott sah, dass es gut war! – Die sieben Tage der Schöpfung

Tag 1: Licht und Finsternis – Chaos, Kontrast und Ursprung

Gott sprach, es werde Licht!

Tag 2: Himmel und Wasser – Trennung der Elemente

Gott machte das Gewölbe und schied das Wasser unterhalb des Gewölbes vom Wasser oberhalb des Gewölbes. Und Gott nannte das Gewölbe Himmel.

Tag 3: Land und Pflanzen – Geburt der Natur

Dann sprach Gott: Die Erde lasse junges Grün sprießen, Gewächs, das Samen bildet…

Tag 4: Sonne, Mond und Sterne – Rhythmen des Himmels

Dann sprach Gott: Lichter sollen am Himmelsgewölbe sein, um Tag und Nacht zu scheiden.

Tag 5: Vögel und Meereslebewesen – Freiheit und Bewegung

Dann sprach Gott: Das Wasser wimmle von Schwärmen lebendiger Wesen und Vögel sollen über der Erde am Himmelsgewölbe fliegen.

Tag 6: Tiere und der Mensch – Krone der Schöpfung

Dann sprach Gott: Lasst uns Menschen machen als unser Bild, uns ähnlich!

Tag 7: Ruhe – Vollendung und Frieden

Am siebten Tag vollendete Gott das Werk, das er gemacht hatte, und er ruhte am siebten Tag, nachdem er sein ganzes Werk gemacht hatte. Gott sah alles an, was er gemacht hatte und siehe, es war sehr gut.

1 Thomas Schindler Tag 1 Thomas Schindler Ergebnis
2 Thomas Schindler Tag 2 Thomas Schindler Ergebnis
3 Thomas Schindler Tag 3 Thomas Schindler Ergebnis
4 Thomas Schindler Tag 4 Thomas Schindler Ergebnis
5 Thomas Schindler Tag 5 Thomas Schindler Ergebnis
6 Thomas Schindler Tag 6 Thomas Schindler Ergebnis
7 Thomas Schindler Tag 7 Thomas Schindler Ergebnis
1 Thomas Schindler Tag 1 Thomas Schindler Ergebnis

Tag 1

2 Thomas Schindler Tag 2 Thomas Schindler Ergebnis

Tag 2

3 Thomas Schindler Tag 3 Thomas Schindler Ergebnis

Tag 3

4 Thomas Schindler Tag 4 Thomas Schindler Ergebnis

Tag 4

5 Thomas Schindler Tag 5 Thomas Schindler Ergebnis

Tag 5

6 Thomas Schindler Tag 6 Thomas Schindler Ergebnis

Tag 6

7 Thomas Schindler Tag 7 Thomas Schindler Ergebnis

Tag 7

siebenmal nah

Was macht man, wenn man nicht laufen kann und trotzdem an diesem Projekt teilnehmen möchte?

Ich versuchte, am Schreibtisch sitzend eine Lösung zu finden, und schaute mir zunächst ziemlich durchgeistigt, mit nach innen gekehrtem Blick, meine unmittelbare Umgebung an – ziemlich unordentlich für Uneingeweihte, aber mit potentiellem Charakter für meine künftigen eigenen Projekte.

Dann durchzuckte mich ein Geistesblitz, und ich begann, sitzenderweise mit der Kamera die mich umgebenden Dinge zu erforschen und zu abstrahieren. Das Fensterlicht passte hervorragend.

Sieben Ansichten meiner direkten Umgebung konnte ich aufnehmen, ohne die Dinge anzuordnen.

Was gefiel mir als Fotoobjekt?

Links von mir auf dem Fensterbrett: ein kindskopfgroßer Granitbrocken mit Höhlen wie Augen, den ich einmal im Wald fand; ein vor Jahren aufgesammeltes und fast zerfallenes Stück Holz, auch aus dem Wald; bunte Alufolie, die einst Pralinen umwickelte und schön geglättet und gestapelt auf dem Fensterbrett lag; eine große, aufgeplusterte Plastiktüte mit wenig Inhalt, schnell dort abgelegt.

Rechts von mir: zwei Griffe meines Unterschreibtischschranks.

1 Barbara Werner Sieben Kopie Barbara Werner Ergebnis
2 Barbara Werner Sieben Kopie Barbara Werner Ergebnis
3 Barbara Werner Sieben Kopie Barbara Werner Ergebnis
4 Barbara Werner Sieben Kopie Barbara Werner Ergebnis
5 Barbara Werner Sieben Kopie Barbara Werner Ergebnis
6 Barbara Werner Sieben Kopie Barbara Werner Ergebnis
7 Barbara Werner Sieben Kopie Barbara Werner Ergebnis
1 Barbara Werner Sieben Kopie Barbara Werner Ergebnis
2 Barbara Werner Sieben Kopie Barbara Werner Ergebnis
3 Barbara Werner Sieben Kopie Barbara Werner Ergebnis
4 Barbara Werner Sieben Kopie Barbara Werner Ergebnis
5 Barbara Werner Sieben Kopie Barbara Werner Ergebnis
6 Barbara Werner Sieben Kopie Barbara Werner Ergebnis
7 Barbara Werner Sieben Kopie Barbara Werner Ergebnis

Das Projekt lief vom 21. März bis 29. Juni 2025

Du fragst Dich gerade, was Deine eigene Serie geworden wäre?

Fang bei Deinen vorhandenen Bildern an. Unsere kostenlose Übung

»Was steckt in meinen Bildern?«

dauert 45 Minuten und erfordert nur den Blick in Dein Bildarchiv.