Luzie Schick

Wessen Blick zählt?

Wenn ich in die Augen eines Tieres schaue, dann sehe ich ein liebenswertes Lebewesen. Wenn ich in die Augen eines Tieres schaue, dann bekomme ich einen ersten Eindruck seiner Persönlichkeit. Wenn ich in die Augen eines Tieres schaue, dann sehe ich auch den Schmerz, den so viele andere Tiere Tag für Tag erleben.

Und dann frage ich mich, wo wir als einzelne Menschen, aber auch als Gesellschaft, unsere Grenzen ziehen.

Denn diese Grenzen sind so unterschiedlich: Die einen Tiere lieben wir bedingungslos, streicheln wir Tag für Tag und freuen uns, sie zu sehen. Andere Tiere züchten wir bis zu dem Punkt, an dem das Tier leidet und uns Menschen vermeintlich glücklich macht.

Schafen nehmen wir die Wolle weg, nur damit wir den zwanzigsten Pullover im Schrank haben können. Hühner überzüchten wir so weit, dass sie das Dreißigfache an Eiern legen, sich dabei Knochen brechen, aber weitermachen müssen, nur damit wir am Sonntag ein Frühstücksei essen können. Eine Kuh müssen wir zwangsschwängern, ihr Kalb wegnehmen und sie so züchten, dass sie fast das Zwanzigfache an Milch gibt, nur um ein Käsebrot zu essen und unseren Kaffee nicht schwarz trinken zu müssen.

Ich sehe in einer Katze, einer Ziege, einem Huhn, einem Schaf und in einer Kuh im Endeffekt das Gleiche: Tiere, die geliebt werden wollen. Tiere, die einfach nur leben wollen.

Und deswegen frage ich mich, ob es nicht an der Zeit ist, die gesellschaftlichen Grenzen zu verschieben und das Leben für diese Tiere lebenswert zu machen.

1 Luzie Schick Katze Luzie Schick Ergebnis
2 Luzie Schick Ziege Luzie Schick Ergebnis
3 Luzie Schick Huhn Luzie Schick Ergebnis
4 Luzie Schick Schaf Luzie Schick Ergebnis
5 Luzie Schick Kuh Luzie Schick Ergebnis
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Sommerpause
… wir arbeiten am nächsten Kapitel

Aktuell überarbeiten wir unser Programm grundlegend. Im Herbst starten wir mit neuen Formaten für Menschen, die aus einzelnen Bildern eigene fotografische Arbeiten entwickeln möchten: Serien, Projekte, Bildideen, Werktexte, Ausstellungen und eine klarere fotografische Handschrift.

Bis dahin gibt es keine buchbaren Termine, aber schon viele Pläne. Die Drittelregel bleibt die Fotoschule für kluge, eigenständige und bedeutungsvolle Fotografie.

Wenn Du erfahren möchtest, wie es weitergeht, trag Dich am besten in unseren Newsletter ein. Dort geben wir Einblicke in die neue Ausrichtung, stellen erste Ideen vor und laden dazu ein, die kommenden Formate kennenzulernen: