Langeweile macht krank, kriminell oder kreativ. Manchmal ist sie Ausgangspunkt einer Schöpfungsgeschichte und setzt die Menschen in Bewegung.

Als den Göttern langweilig wurde, schufen sie die Menschen, erst einen, Adam, dem langweilig war, dann wieder eine, Eva, bald langweilten sich beide, als die existenziellen Kämpfe ausgefochten waren.

Zum Zeitvertreib fährt der moderne Mensch an Ziele, an denen viele sind, wir nennen das Massentourismus. Dort kann es wohl keine Langeweile geben. Aber stimmt das? Schützt uns die Ablenkung vor der existenziellen Leere, dem horror vacui?

Oder ist es eine Erfahrung ohne Inhalt, der Objektverlust, wie ihn Kierkegaard nennt? Diesen Fragen habe ich Venedig nachgespürt, einem Ort für die Ewigkeit, einer Zeitkapsel im endlosen Rhythmus der Gezeiten. Geht es auch dort nur um die zähe und mühsame Abwicklung der schleichenden Zeit?

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Sommerpause
… wir arbeiten am nächsten Kapitel

Aktuell überarbeiten wir unser Programm grundlegend. Im Herbst starten wir mit neuen Formaten für Menschen, die aus einzelnen Bildern eigene fotografische Arbeiten entwickeln möchten: Serien, Projekte, Bildideen, Werktexte, Ausstellungen und eine klarere fotografische Handschrift.

Bis dahin gibt es keine buchbaren Termine, aber schon viele Pläne. Die Drittelregel bleibt die Fotoschule für kluge, eigenständige und bedeutungsvolle Fotografie.

Wenn Du erfahren möchtest, wie es weitergeht, trag Dich am besten in unseren Newsletter ein. Dort geben wir Einblicke in die neue Ausrichtung, stellen erste Ideen vor und laden dazu ein, die kommenden Formate kennenzulernen: