Projekt:
Wer hat den Satz nicht gehört?
Und hat er einen nicht noch mehr herausgefordert?
Amüsierte Langeweile mit Nudeln und Ketchup.





Projekt:
Nach längerer Überlegung komme ich zu dem Schluss, dass mein Steckenpferd schon sehr lange das Knipsen, also Fotografieren ist. Nun sind die Zeiten, als man mit höchstenfalls drei 36er-Filmen in den Urlaub fuhr, vorbei. Diese Art der quantitativen Begrenzung wird einem erst im Digitalzeitalter bewusst. Spannend war es immer, das Resultat der gedruckten Bilder oder Dias zu sehen. Bilder in Alben zu kleben, hatte ebenfalls etwas ganz Besonderes.
Wie ich kürzlich festgestellt habe, war die Fotografie wohl auch ein Steckenpferd meines Vaters, mehr als ich dachte. So habe ich in diese Serie auch ein paar Funde meines Vaters gepackt.







Projekt:
Entstanden sind die Bilder in Zqaltubo/Georgien.
In der Sowjetzeit war Zqaltubo einer der größten Kurorte. Wegen seiner leicht radioaktiven Thermalquellen war es bereits seit dem 19. Jahrhundert als Heilbad bekannt.
Heute sind die meisten Sanatorien nur noch Ruinen, Verfall einer untergegangenen Zeit. Auch in unserem Hotel gibt es einen Lost-place-Trakt, teilweise stammen auch die Fotos von dort.








Projekt:
Zum Thema X ist mir vieles eingefallen, einiges werden zukünftige Projekte werden, einige Ideen nicht umsetzbar sein. Hängen geblieben bin ich letztendlich bei: x‑beliebig. Zugegebenermaßen auch wieder ein weites Feld.
Also habe ich mich räumlich eingegrenzt.
Ich gehe zu meinem Bücherregal und nehme
1. ein x-beliebiges Buch, schlage
2. ein x-beliebiges Kapitel in dem Buch auf, in diesem Kapitel nehme ich
3. eine x-beliebige Seite, die Buchstaben kommen mir
4. x-beliebig entgegen. Sie werden
5. x-beliebig neu gemischt und ergeben ein
6. x-beliebiges Wort.






Projekt:
Sie ist das einzige Eisenwerk aus der Blütezeit der Industrialisierung weltweit, das vollständig erhalten ist. Man sieht Anlagen, die zu ihrer Zeit Pionierleistungen der Technik darstellten.
1986 wurde die Hütte zur Roheisenerzeugung stillgelegt. Alle Anlagen befinden sich noch im Originalzustand und dokumentieren den gesamten Herstellungsprozess. Die Völklinger Hütte mit einer Fläche von mehr als 6 ha ist das Herzstück der Stadt.







Projekt:
Den Rosen in meinem Garten kann ich einfach nicht widerstehen. Von weiß über zartrosa bis dunkelrot blühen sie das ganze Jahr – vom ersten Frühjahrserwachen bis zum Frost. Im Herbst folgt noch einmal ein prachtvolles Aufbäumen aus Farbe, Intensität und Licht. Soviel Kraft habe ich ihnen gar nicht zugetraut, doch sie überraschen und beglücken mich jedes Jahr aufs Neue. Wenn die Tage kürzer werden und sich der Nachttau wie Perlen über die Blüten legt, verfängt sich die frühe Morgensonne darin. Spätestens dann hält mich nichts mehr im Haus – und ich muss mit der Kamera in den Garten.







Projekt:
Was wäre Zuversicht ohne Kinder?
Spricht aus Kinderaugen nicht die pure Zuversicht?







Projekt:
Zuerst werden sie gebraucht, dann sind sie gebraucht – unsere Begleiter, mit denen wir durchs Leben gehen. Von Anfang bis zum Ende, in jeder Lebenslage. Zweckmäßig, notwendig, geliebt. Die Füße schützend, umschmeichelnd, einengend oder mit Zehenfreiheit, als optische Verlängerung des Beines, als Blickfang, auf jeden Fall vielfältig: unsere Schuhe.







Projekt:
1200 Grad bedeuten in der Regel Vernichtung und Zerstörung.
Doch bei 1200 Grad entsteht auch Kunst – filigran, formvollendet, fantasievoll und ausdrucksstark. Glaskunst und Glasblasen sind ein uraltes Handwerk. Es fasziniert, wie aus einer lavaartigen, leuchtenden und flüssigen Masse wahre Kunstwerke entstehen: Gläser, Fenster, Perlen und kunstvoll gestaltete Gebrauchsgegenstände.
Die Technik des Glasblasens bietet dabei zahlreiche Ausdrucksmöglichkeiten und vereint Kraft, Präzision und Kreativität auf einzigartige Weise.







Projekt:
Das B – ein Buchstabe von 26 des deutschen Alphabets.
Wie wichtig oder unwichtig ist das B?
Würde es fehlen, wenn es den Buchstaben nicht gäbe?
Würde man ihn vermissen?
Vielleicht geht es auch ohne B, es bleiben immer noch 25 Buchstaben übrig.
Lassen wir doch einfach mal das Anfangs-B eines Wortes weg und schauen, was dann mit dem Wort passiert.







Projekt:
Durch die kleinen Löcher fällt nicht nur Wasser.
Auch Licht kann hindurch.
Schatten auch.
Manchmal sogar ein ganzer Gedanke.
Das Sieb steht zwischen den Dingen:
zwischen Pflanze und Topf, Mehl und Schüssel, Salat und Wasser, Tee und Kanne.
Es hält nicht alles fest.
Es lässt nicht alles gehen.
Vielleicht ist genau das seine eigentliche Arbeit.






Projekt:
Eine der Möglichkeiten besteht in der Umschreibung.
Zum Greifen nahe
nur einen Steinwurf entfernt
jemandem auf die Pelle rücken
Synonyme.







Projekt:
Abgeschminkt bin ich eigentlich fast immer. Nicht etwa aus tiefster Überzeugung, sondern eher aus einer Mischung aus Pragmatismus und gelegentlichen Anfällen von Bequemlichkeit. Make-up gehört für mich eher in die Kategorie »Kann man machen, muss man aber nicht.«
Für die seltenen Gelegenheiten, an denen ich meiner Haut ein kleines Upgrade gönnen möchte, steht allerdings ein überschaubares Beauty-Arsenal bereit. Ein bisschen Foundation hier, ein Hauch Rouge da – und schon sieht man aus, als hätte man acht Stunden geschlafen und zwei Liter Wasser getrunken. Zumindest in der Theorie.
Falten und andere hartnäckige Erinnerungen an gelebte Jahre zeigen sich von den vollmundigen Versprechen der Kosmetikindustrie allerdings beeindruckend unbeeindruckt. Sie bleiben einfach, wo sie sind. Aber sei’s drum: Ein bisschen Farbe im Gesicht hebt die Stimmung, und wenn es nur die eigene ist.






Projekt:
»Willkommen Schengen, die Wiege des grenzenlosen Europas« ist die Übersetzung des Textes auf dem Foto. Das luxemburgische Schengen spielt eine wichtige Rolle für Europa. Hier wurde 1985 der Wegfall der Binnengrenzkontrollen eingeleitet. Dem Schengen-Abkommen haben sich die meisten Mitgliedsstaaten der EU angeschlossen.







