Esteban Lombeyda

Cinco Metros de Poesía

Carlos Oquendo de Amat stammt aus Peru. Sein Buch wurde erstmals 1929 veröffentlicht. Das Besondere an dieser Ausgabe ist, dass das gesamte Buch auf einem fünf Meter langen Bogen gedruckt wurde. Für den Titel des Buches, »5 Meter Poesie«, wurde der letzte Vers des Gedichtes »Reclam« übernommen:

»Ich werde auf den Mond steigen und ihm fünf Meter Gedichte vorlesen.«

1 Lombeyda Esteban Am Buecherregal 5meter 1024h 50
2 Lombeyda Esteban Buch Betrachten 5meter 1024h 50
3 Lombeyda Esteban Buch Liegen Lassen 5meter 1024h 50
4 Lombeyda Esteban Was Ist Fuenf Meter Gedichte 5meter 1024h 50
5 Lombeyda Esteban Ein Buch Auf Ein Fuenf Meter Langes Blatt 5meter 1024h 50
6 Lombeyda Esteban Ich Werde Auf Den Mond Steigen 5meter 1024h 50
1 Lombeyda Esteban Am Buecherregal 5meter 1024h 50
Man geht ans Bücherregal,
2 Lombeyda Esteban Buch Betrachten 5meter 1024h 50
nimmt ein Buch und betrachtet es.
3 Lombeyda Esteban Buch Liegen Lassen 5meter 1024h 50
Man lässt das Buch liegen. Vielleicht findet man es uninteressant.
4 Lombeyda Esteban Was Ist Fuenf Meter Gedichte 5meter 1024h 50
Ein Satz fällt ins Auge.
5 Lombeyda Esteban Ein Buch Auf Ein Fuenf Meter Langes Blatt 5meter 1024h 50
Begeisterung macht sich breit.
6 Lombeyda Esteban Ich Werde Auf Den Mond Steigen 5meter 1024h 50
Fünf Meter Gedichte für den Mond.

Hainbuchen

Totholz ist die Bezeichnung für abgestorbene Bäume im Wald. Totholz zeugt vom Leben eines Baumes. Er war Teil des Räderwerks der Natur und hat uns Schatten gespendet.

Jetzt, in seinem hohen Alter, gibt ihm die Natur neue Aufgaben, damit er in Würde gehen kann. Seine letzten Jahre bieten uns fantastische Blicke. Er wird uns verlassen, ohne etwas zu hinterlassen.

Das ist der Unterschied zum Menschen, der neues Wissen, Kunst, Literatur, Musik hinterlässt. Aber der Mensch hinterlässt auch Müll, eine zerstörte Natur.

Lombeyda Esteban Die Ville 1 Ungeheuer 1024h 15
Lombeyda Esteban Die Ville 2 Ungeheuer 1024h 15
Lombeyda Esteban Hexenwald 1 Ungeheuer 1024h 15
Lombeyda Esteban Kotenforst 0 Ungeheuer 1024h 15
Lombeyda Esteban Kotenforst 1 Ungeheuer 1024h 15
Lombeyda Esteban Kotenforst 2 Ungeheuer 1024h 15
Lombeyda Esteban Kotenforst 4 Ungeheuer 1024h 15
Lombeyda Esteban Die Ville 1 Ungeheuer 1024h 15
Lombeyda Esteban Die Ville 2 Ungeheuer 1024h 15
Lombeyda Esteban Hexenwald 1 Ungeheuer 1024h 15
Lombeyda Esteban Kotenforst 0 Ungeheuer 1024h 15
Lombeyda Esteban Kotenforst 1 Ungeheuer 1024h 15
Lombeyda Esteban Kotenforst 2 Ungeheuer 1024h 15
Lombeyda Esteban Kotenforst 4 Ungeheuer 1024h 15

Dinge des täglichen Gebrauchs

Wir sind uns nicht immer bewusst, was wir täglich brauchen.

1 Esteban Lombeyda Ergebnis
2 Esteban Lombeyda Ergebnis
3 Esteban Lombeyda Ergebnis
4 Esteban Lombeyda Ergebnis
1 Esteban Lombeyda Ergebnis
2 Esteban Lombeyda Ergebnis
3 Esteban Lombeyda Ergebnis
4 Esteban Lombeyda Ergebnis

Verlust von Nähe

Was passiert, wenn emotionale und räumliche Nähe beim Menschen auseinanderdriften?

Jeder Mensch entfernt sich im Laufe seines Lebens von seiner vertrauten Umgebung. Ein neuer Job, eine neue Beziehung führen unweigerlich zu weniger Kontakt mit geliebten Menschen. Aber oft kann man sich die Zeit nehmen, die Familie zu besuchen, Freunde zu treffen. Für Momente verbindet sich emotionale Nähe mit räumlicher Nähe. Aber was ist, wenn ein solcher Besuch, ein solches Treffen nicht mehr möglich ist?
Was empfindet man dann?

»Romance de mi destino« (Lebensrückblick) ist ein traditionelles Lied der ecuadorianischen Musik. Es wurde in den 1930er-Jahren geschrieben und später als Lied vertont. Der ecuadorianische Dichter Abel Romeo Castillo schrieb es, als er einige Monate in Chile verbrachte. Das Lied beschreibt die Traurigkeit eines Menschen, der sich nach seiner Familie, nach einem anderen Land sehnt.

Ich interpretiere dieses Gedicht anhand meiner eigenen Biografie fotografisch.
Jedem Bild ist ein Vers aus diesem Gedicht beigefügt.

1 Esteban Lombeyda
2 Esteban Lombeyda
3 Esteban Lombeyda
4 Esteban Lombeyda
6 Esteban Lombeyda
5 Esteban Lombeyda
7 Esteban Lombeyda
1 Esteban Lombeyda
Alles, was ich liebe, musste ich zurücklassen.
2 Esteban Lombeyda
Ich bin das Geisterschiff, das nirgends ankern kann.
3 Esteban Lombeyda
Ich suche Zuflucht In Bildnissen, in Spiegeln, in vergilbten Briefen und in duftenden Erinnerungen.
4 Esteban Lombeyda
Egal, wie weit ich meine Hände ausstrecke, ich kann dich nie erreichen, Stern.
6 Esteban Lombeyda
Mein Kelch füllt sich mit Tränen des bitteren Abschiedes.
5 Esteban Lombeyda
Ich berausche mich an entfernten Erinnerungen.
7 Esteban Lombeyda
Niemand weiß wie ich die Sprache der Taschentücher.

Energisches Erbe

Vor der industriellen Revolution wurden 16 Tonnen Holz benötigt, um eine Tonne Erz zu verarbeiten. Hätte sich dieser Trend fortgesetzt, hätte Europa wahrscheinlich seinen gesamten Waldbestand verloren.

Die Entdeckung der Kohle als Energiequelle stoppte diese Entwicklung, die europäischen Wälder erholten sich. Die Kohleverbrennung verringerte den Bedarf an Holz, aber die Emissionen giftiger Gase verbreiteten sich über den gesamten Globus. Diese hohe Konzentration von Gasen ist die Ursache für die heutige Klimakrise, die die Existenz der Menschheit bedroht. Aus einem lokalen ist ein globales Problem geworden.

Unsere Kinder und Enkel werden dieses Problem erben. Künftige Generationen werden mit den Folgen unseres heutigen Lebensstils zu kämpfen haben. Ein Beispiel für die Hinterlassenschaften von Generationen sind die riesigen Tagebaue, die vom Braunkohleabbau zeugen. Diese Mondlandschaften werden viele Generationen über Jahrzehnte begleiten.

Esteban Lombeyda 1 Erbe 1024h 20
Esteban Lombeyda 2 Erbe 1024h 20
Esteban Lombeyda 3 Erbe 1024h 20
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Esteban Lombeyda 5 Erbe 1024h 20
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Esteban Lombeyda 7 Erbe 1024h 20

Zuhause

Auf dem europäischen Kontinent leben mehr als 700 Millionen Menschen auf einer Fläche von etwa 10 Millionen Quadratkilometern.

In Europa werden mehr als 200 Sprachen gesprochen. Hier begann die industrielle Revolution. Egal, wohin man in Europa geht, wird man eine andere Sprache hören. In den Restaurants riecht es anders, und jedes Gericht hat seinen eigenen Zauber.

Europa ist der Schauplatz grausamer Kriege gewesen. Leider werden auch heute noch Kriege auf europäischem Boden geführt. Es ist ein Kontinent der Gegensätze, aber vor allem der Gemeinsamkeiten.

Der Mensch ist ein soziales Wesen, das den Kontakt zu seinen Mitmenschen sucht, aber er braucht einen Ort des Rückzugs: Das ist sein Zuhause.
Hier beginnt das Privatleben eines jeden Menschen.
Dieses Zuhause beginnt an der Haustür.

Sie symbolisiert die Grenze zwischen dem sozialen Wesen und dem Individuum.
Eine Tür kann aber auch ein Symbol der Macht sein.

Viele Regionen in Europa haben ihren eigenen architektonischen Stil.
Anhand des Fotos eines ganzen Hauses kann man wahrscheinlich die Region erkennen. Aber anhand der Details ist es schwierig, wenn nicht gar unmöglich. Diese Details verdeutlichen das Können der europäischen Handwerker.

Die Türen zeigen keine „typische“ Merkmale des Landes. Sie entsprechen vielmehr dem Geist einer längst vergangenen Epoche. Nur die Griffe, Beschilderung oder ein modernes Schloss deuten auf die Gegenwart hin.

1lombeyda Esteban Deutschland Stolberg Europa 1024h 70
2lombeyda Esteban Frankreich Toulouse Europa 1024h 70
3lombeyda Esteban Schweiz Bern Europa 1024h 70
4lombeyda Esteban Holland Utrecht Europa 1024h 70
5lombeyda Esteban Belgien Luettich Europa 1024h 70
6lombeyda Esteban Italien Panzano Europa 1024h 70
1lombeyda Esteban Deutschland Stolberg Europa 1024h 70
Deutschland
2lombeyda Esteban Frankreich Toulouse Europa 1024h 70
Frankreich
3lombeyda Esteban Schweiz Bern Europa 1024h 70
Schweiz
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Niederlande
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Belgien
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Italien
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