Projekt:
Silhouetten im Dunst. Begegnungen ohne Worte. Schritte, die sich kreuzen – und gleich wieder verlieren.
Nächtliche Szenen, wie aus einem Film noir. Menschen tauchen auf, verschwimmen, verschwinden. Die Stadt wirkt entrückt, gedämpft, fast träumend.
Wer ist hier unterwegs – und wohin? Wer ist Zufall, wer Begleitung, wer bloß eine Ahnung? Nähe und Distanz verschwimmen.
Nur das Licht hält kurz fest, was längst weitergeht.







Projekt:
Das Steckenpferd meiner Familie und vielleicht knapp einhundert anderer Menschen in Deutschland.
Es ist eine japanische Kampfkunst einer sehr alten Schule aus Japan.
Die Fotos sind bei einer Vorführung im Rahmen des japanischen Sommerfestes des Freundschaftskreis Hannover-Hiroshima-Yukokai e.V. entstanden







Projekt:
Nachdem ich mich für das Thema Fremde entschieden hatte, bin ich erst einmal in der Nähe auf die Suche nach Fremdem gegangen. Außer vielen Dingen aus fremden Ländern bin ich auch auf ein paar fremde Wesen gestoßen. Erst in der Wohnung und später auf dem Dachboden.
Meist eines Tages als Dekoration angeschafft oder Überbleibsel von den ausgezogenen Kindern. Und dann entstand die Idee, ihnen einen angemessenen Rahmen zu geben. Ein Zuhause sozusagen.







Projekt:
Man hat den Rothaarigen einiges zugeschrieben in dunkler Zeit. Im besten Falle war es das Wissen um die Kräuterheilkunde …







Projekt:
… kann es schön sein!
Vergangenes Jahr bin ich durch Zufall auf das Motiv gestoßen und es hat eine Weile gedauert, bis ich begriffen hatte, was dieses Glitzern bewirkt hat:
Es war getrockneter Schneckenschleim.
Für das Projekt habe ich dann gezielt danach gesucht.
Ich nenne es Waldglitzern.
Das Erstaunliche ist: Wenn man es einmal gesehen hat, findet man es plötzlich überall.







Projekt:
Das B leuchtet und eröffnet die Möglichkeit, Objektive auszuprobieren.
Am Ende machte ein altes, manuelles 105-mm-Objektiv das Rennen.







Projekt:
Mit ihren sternförmigen Funken zieht eine Wunderkerze alle Blicke auf sich. Sie ist ein kleines Feuerwerk, das man wunderbar zweckentfremden kann, um eine Mandarine zum Glühen zu bringen.
In dem unscheinbaren Überzug befinden sich im Wesentlichen vier verschiedene Stoffe: Eisenpulver für den eigentlichen pyrotechnischen Effekt. Beim Verbrennen werden winzige Metallteilchen stark erhitzt und glühen hell auf. Aluminiumpulver als eine Art Treibstoff für die Verbrennung. Damit das Aluminium verbrennen kann, kommt ein Oxidationsmittel, das Bariumnitrat als Sauerstofflieferant, hinzu. Ein Bindemittel sorgt dafür, dass alle Bestandteile an dem Draht haften bleiben und nicht abfallen.
Jetzt wird angezündet. Das Bariumnitrat fängt Feuer und spaltet sich auf. Dabei wird Sauerstoff frei, der wiederum das Verbrennen des Aluminiumpulvers ermöglicht. Es brennt mit etwa 750–850 Grad.
Jetzt wird es kompliziert: Diese Temperatur entzündet das Eisenpulver, wobei kleine Explosionen entstehen, die kleine entzündete Eisenpartikel in die Luft katapultieren. Größere Partikel teilen sich dabei nochmals auf und bilden die vielen Sterne. Es entstehen Temperaturen von bis zu 1600 Grad
Da die Wunderkerze ihren eigenen Sauerstoff mitbringt, kann sie auch innerhalb der Mandarine weiterbrennen und sie so zum Leuchten bringen.







Projekt:
Ich habe meinen Kindheitswald wiedergefunden.
Die abstrakte Erinnerung an vergangene Zeiten führt zunehmend in die konkrete heutige Welt.







Projekt:
Eine Pflanze, der man sich mit Hingabe widmen kann.
Aber Moment! Erkennt man nicht in der einen oder anderen Blüte den Pferdeschädel?







Projekt:
Man kennt das Ergebnis.
Eine Schüssel, ein Löffel, Kartoffeln dazu.
Frankfurt wahrscheinlich irgendwo im Hintergrund.
Hier sind die Zutaten, ehe sie im Mixer verschwinden.
Sieben Kräuter.
Sieben Eigenheiten.
Siebenmal Grün, das nicht dasselbe meint.






