Meine Bilder sind schön, im Sinne von ästhetisch, aber gruselig.
Das Feedback habe ich oft gehört. Was allerdings das Gruselige, das Ungeheuer, war,
konnte mir keiner benennen. Ästhetisch wie Instagram, dahinter das Monster der Perfektion, der Lüge, der Verzerrung des Menschlichen.

»Die Hölle, das sind die anderen«, beruht auf der Philosophie Sartres.

Wenn Du allein bist, also nur existierst, gibt es für Dich kein Falsch oder Richtig, da es nur Dich als Befrager gibt. Für Dich allein ist alles im Reinen, doch wenn Du Erfahrungen sammelst und beginnst, Fehler zu begehen, von anderen erklärt bekommst, was falsch und richtig ist, dann zweifelst Du an Dir.

Um zu begreifen, wer man ist und wer man sein will, muss man sich stets auf die Meinung anderer berufen. Ob dies Dein »Ich« zufriedenstellt, sei dahingestellt.

Sommerpause
… wir arbeiten am nächsten Kapitel

Aktuell überarbeiten wir unser Programm grundlegend. Im Herbst starten wir mit neuen Formaten für Menschen, die aus einzelnen Bildern eigene fotografische Arbeiten entwickeln möchten: Serien, Projekte, Bildideen, Werktexte, Ausstellungen und eine klarere fotografische Handschrift.

Bis dahin gibt es keine buchbaren Termine, aber schon viele Pläne. Die Drittelregel bleibt die Fotoschule für kluge, eigenständige und bedeutungsvolle Fotografie.

Wenn Du erfahren möchtest, wie es weitergeht, trag Dich am besten in unseren Newsletter ein. Dort geben wir Einblicke in die neue Ausrichtung, stellen erste Ideen vor und laden dazu ein, die kommenden Formate kennenzulernen: