Der Kohleabbau im Ruhrgebiet ist Geschichte, die letzte Zeche geschlossen. Dennoch bestimmt der Bergbau immer noch ein Stück weit das Selbstverständnis der Menschen im Ruhrgebiet: Alles drehte sich um die Kohle.

Das Erbe des Bergbaus wird auf der Zeche Zollern bei Dortmund gepflegt. Die ansprechende Ästhetik des Historismus und des Jugendstils sollten aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Arbeitsbedingungen hart und gefährlich waren. Es sind die Details, die das anschaulich machen. In der »Markenstube« am Eingang wurden die Beschäftigten zu Anfang ihrer Schicht registriert und damit quasi zur Nummer. Bleibende Gesundheitsschäden und schwere Unfälle betrafen regulär Beschäftigte, vielfach aus Osteuropa angeworben, und Zwangsarbeiter während des Krieges gleichermaßen.
Das Museum versucht u. a. mit Führungen auch für Kinder, die Arbeitswelt von früher anschaulich zu machen. Dies verhindert aber nicht, dass die Erinnerung verblasst und, wie im Museumsshop zu sehen, folkloristische Züge annimmt.

Sommerpause
… wir arbeiten am nächsten Kapitel

Aktuell überarbeiten wir unser Programm grundlegend. Im Herbst starten wir mit neuen Formaten für Menschen, die aus einzelnen Bildern eigene fotografische Arbeiten entwickeln möchten: Serien, Projekte, Bildideen, Werktexte, Ausstellungen und eine klarere fotografische Handschrift.

Bis dahin gibt es keine buchbaren Termine, aber schon viele Pläne. Die Drittelregel bleibt die Fotoschule für kluge, eigenständige und bedeutungsvolle Fotografie.

Wenn Du erfahren möchtest, wie es weitergeht, trag Dich am besten in unseren Newsletter ein. Dort geben wir Einblicke in die neue Ausrichtung, stellen erste Ideen vor und laden dazu ein, die kommenden Formate kennenzulernen: