Ich bin Anfang der 1960er-Jahre eingeschult worden, und all meine Mitschüler kamen damals mit einer Schultüte zu der Feier. Nur ich nicht. Ich bekam die alte Kamera meines Vaters und war sehr stolz darauf. Damit habe ich nur wenige Male »geknipst« und die drei Fotos, die bis heute überlebt haben, sind ziemlich unscharf. Mein Vater hat mir nicht erklärt, dass man die Entfernung entweder messen – oder eben schätzen muss. Das Witzige an der Geschichte ist, dass ich heute hauptsächlich Infrarot-Fotografie mache und diese Kamera Infra-Wetzlar heißt.

Richtig angefangen mit der Fotografie habe ich 1974, da hatte ich mir auf Anraten meines Freundes (jetzt mein Mann) eine zweiäugige Rolleiflex, 2,8 zugelegt. Seit dieser Zeit fotografiere ich, allerdings hatte ich im letzten Jahr ein schlimmes Tief und wollte meine Kamera für immer in den Rucksack packen. Eure Aufgabe »Europa« hat mich da herausgeholt. Dafür bin ich Euch sehr dankbar. 

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Sommerpause
… wir arbeiten am nächsten Kapitel

Aktuell überarbeiten wir unser Programm grundlegend. Im Herbst starten wir mit neuen Formaten für Menschen, die aus einzelnen Bildern eigene fotografische Arbeiten entwickeln möchten: Serien, Projekte, Bildideen, Werktexte, Ausstellungen und eine klarere fotografische Handschrift.

Bis dahin gibt es keine buchbaren Termine, aber schon viele Pläne. Die Drittelregel bleibt die Fotoschule für kluge, eigenständige und bedeutungsvolle Fotografie.

Wenn Du erfahren möchtest, wie es weitergeht, trag Dich am besten in unseren Newsletter ein. Dort geben wir Einblicke in die neue Ausrichtung, stellen erste Ideen vor und laden dazu ein, die kommenden Formate kennenzulernen: