Am 7. Juli hat meine Mutter mich zur Welt gebracht,
es war bereits weit nach Mitternacht.
Ein kleines Mädchen mit braunen Augen und lockigem Haar,
damals war die Welt in Ordnung und alles wunderbar.

Viereinhalb Jahre später war alles vorbei und nichts mehr war, wie es war,
meine Mutter verstarb und war plötzlich nicht mehr da.
Das Leben war verändert, mein Herz zerbrochen,
aus Angst habe ich mich immer mehr verkrochen.

Durch die Depressionen liege ich im Bett und verharre,
liege einfach nur in einer Starre.
Ich kann an vielen Tagen nicht aufstehen,
so wird auch dieser Tag an mir vorübergehen.

Das Gedankenkarussell hat leider keine Grenzen, keine Schranken,
es entstehen immer neue, verworrene Gedankenranken.
Der Hirnfick ist sehr laut und enorm stark,
es fühlt sich an wie mein eigener Verrat.

Bin in meiner Erkrankung und meinem Körper gefangen,
versuche, mit Medikamenten etwas Kontrolle zu erlangen.
Habe es schon mit unterschiedlichen Therapien versucht
und auch schon die ein oder andere Klinik besucht.

Trigger, Flashbacks und Ängste holen mich immer wieder ein,
ich ziehe mich zurück und bleibe dann lieber allein.
Durch die Flashbacks muss ich den Missbrauch erneut spüren,
kann nur versuchen, mit positiven Gedanken hinauszuführen.

Ich denke an Druckabbau und beginne: Schnitt, Schnitt, Schnitt,
Gedanken und Gefühle spielen einfach nicht mehr mit.
Ich fühle nicht: Lebe ich noch oder bin ich schon tot?
Ich muss mich dringend spüren, das Blut rinnt rot.

Möchte meine Gefühle, Emotionen nicht spüren,
lasse mich immer mehr vom Essen führen.
Mein Körper ist inzwischen unförmig, adipös oder auch fett,
und trotz all dieser psychischen Erkrankungen helfe ich anderen und bin nett.

Sieben, Sieben, Sieben,
du bist es wert, dich selbst zu lieben.
Sieben, Sieben, Sieben,
dir sind Empathie und Stärke geblieben.

Sieben, Sieben, Sieben,
du verdienst inneren Frieden.
Sieben, Sieben, Sieben,
sehr viele Menschen werden dich lieben.

Sommerpause
… wir arbeiten am nächsten Kapitel

Aktuell überarbeiten wir unser Programm grundlegend. Im Herbst starten wir mit neuen Formaten für Menschen, die aus einzelnen Bildern eigene fotografische Arbeiten entwickeln möchten: Serien, Projekte, Bildideen, Werktexte, Ausstellungen und eine klarere fotografische Handschrift.

Bis dahin gibt es keine buchbaren Termine, aber schon viele Pläne. Die Drittelregel bleibt die Fotoschule für kluge, eigenständige und bedeutungsvolle Fotografie.

Wenn Du erfahren möchtest, wie es weitergeht, trag Dich am besten in unseren Newsletter ein. Dort geben wir Einblicke in die neue Ausrichtung, stellen erste Ideen vor und laden dazu ein, die kommenden Formate kennenzulernen: