Fünf Meter entsprechen einer großzügigen Grundstückszufahrt oder der Länge eines Wohnmobils.  Früher einmal war das die Breite eines Hauses. Es reichte für ein Zimmer mit Hausflur oder einen kleinen Laden mit Schaufenster und Eingang. Von den schmalen Häusern meines Geburtsortes weiß ich, dass sie vor 120 Jahren viel zu eng für die kinderreichen Familien der Arbeiterschaft waren. Schon damals zog, wer es sich leisten konnte, an den Stadtrand.

In den letzten Jahrzehnten wurde manches Altstadt-Haus hübsch saniert. Die anderen übersieht man leicht: Die Häuser für Menschen, die sich mehr nicht leisten können. Deren Besitzer kein Geld investieren können, aus vielerlei Gründen. So entstehen Bauruinen mitten in der Stadt, wo der Platz sicher besser genutzt werden könnte. Auch wenn die Frontseite nur fünf Meter breit ist.

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Sommerpause
… wir arbeiten am nächsten Kapitel

Aktuell überarbeiten wir unser Programm grundlegend. Im Herbst starten wir mit neuen Formaten für Menschen, die aus einzelnen Bildern eigene fotografische Arbeiten entwickeln möchten: Serien, Projekte, Bildideen, Werktexte, Ausstellungen und eine klarere fotografische Handschrift.

Bis dahin gibt es keine buchbaren Termine, aber schon viele Pläne. Die Drittelregel bleibt die Fotoschule für kluge, eigenständige und bedeutungsvolle Fotografie.

Wenn Du erfahren möchtest, wie es weitergeht, trag Dich am besten in unseren Newsletter ein. Dort geben wir Einblicke in die neue Ausrichtung, stellen erste Ideen vor und laden dazu ein, die kommenden Formate kennenzulernen: