Wie man eine Mandarine aufheizt!

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Mit ihren sternförmigen Funken zieht eine Wunderkerze alle Blicke auf sich. Sie ist ein kleines Feuerwerk, das man wunderbar zweckentfremden kann, um eine Mandarine zum Glühen zu bringen.

In dem unscheinbaren Überzug befinden sich im Wesentlichen vier verschiedene Stoffe: Eisenpulver für den eigentlichen pyrotechnischen Effekt. Beim Verbrennen werden winzige Metallteilchen stark erhitzt und glühen hell auf. Aluminiumpulver als eine Art Treibstoff für die Verbrennung. Damit das Aluminium verbrennen kann, kommt ein Oxidationsmittel, das Bariumnitrat als Sauerstofflieferant, hinzu. Ein Bindemittel sorgt dafür, dass alle Bestandteile an dem Draht haften bleiben und nicht abfallen.

Jetzt wird angezündet. Das Bariumnitrat fängt Feuer und spaltet sich auf. Dabei wird Sauerstoff frei, der wiederum das Verbrennen des Aluminiumpulvers ermöglicht. Es brennt mit etwa 750–850 Grad.

Jetzt wird es kompliziert: Diese Temperatur entzündet das Eisenpulver, wobei kleine Explosionen entstehen, die kleine entzündete Eisenpartikel in die Luft katapultieren. Größere Partikel teilen sich dabei nochmals auf und bilden die vielen Sterne. Es entstehen Temperaturen von bis zu 1600 Grad

Da die Wunderkerze ihren eigenen Sauerstoff mitbringt, kann sie auch innerhalb der Mandarine weiterbrennen und sie so zum Leuchten bringen.