Kultur

Sie reicht von der Höhenkammliteratur bis zum Schimmelpilz in der Petrischale.

Vom Menschen gemacht – im Gegensatz zur Natur. Natur würde sich Begriffe wie »Höhenkammliteratur« sicher nicht wachsen lassen.

Mit der Kamera in der Hand kultiviert man einen anderen Blick auf seine Umgebung.

Mit einem offenen Verstand kultiviert man den Blick auf die Welt ebenfalls.

Beides zeigt diese Ausstellung.

 

Die Autorinnen und Autoren

Kultur

Kulturpflanze Rose

Bräuche

Industriekultur

Marokko

Friedhofskultur

Aus deutscher Brotkultur

Steampunk

Public Rooms

Gärten der Welt

Monokultur und die Folgen

Orgeln der Wetterau

Straßenkultur

In anderem Licht

Kulturpoesie

Industriekultur

Kultur

Veedels-Kultur

Mal Blaumachen

Gartenkultur

Schiffskultur

Kulturen

Monokultur

Kultur

Kultur umfasst das Verhalten und die Wertvorstellungen der Individuen einer Gesellschaft. Sie ist also breit gefächert und besitzt viele Aspekte.

Einer davon ist z. B. die Kultur rund um das Auto, wobei hier nicht der Automobilkult, also der Hype um Marken und Tuning gemeint ist, sondern lediglich das Erscheinungsbild seines Innenraumes.

Dessen Bandbreite reicht von steril-nüchtern über verspielt und unaufgeräumt bis hin zur Vermüllung. Befindlichkeiten und Wertvorstellungen seines Besitzers, auch in kultureller Hinsicht, können so zum Ausdruck kommen.

1 Jörg Schneider Leer 2 Exhib
2 Jörg Schneider Armaturenbrett Exhib
3 Jörg Schneider Bärchen Exhib
4 Jörg Schneider Stofftiere Exhib
5 Jörg Schneider Sekt Exhib
6 Jörg Schneider Tasche Exhib
7 Jörg Schneider Müll Exhib
1 Jörg Schneider Leer 2 Exhib
leer
2 Jörg Schneider Armaturenbrett Exhib
Armaturenbrett
3 Jörg Schneider Bärchen Exhib
Bärchen
4 Jörg Schneider Stofftiere Exhib
Stofftiere
5 Jörg Schneider Sekt Exhib
Sekt
6 Jörg Schneider Tasche Exhib
Tasche
7 Jörg Schneider Müll Exhib
Müll

Kulturpflanze Rose

kultiviert, geliebt, lächeln

knospe, kelch, blütenblätter, welk

schönheit im vergehen, alterslos

Kultur Rose 1 Exhib
Kultur Rose2 Exhib
Kultur Rose3 Exhib
Kultur Rose4 Exhib
Kultur Rose5 Exhib
Kultur Rose 1 Exhib
Kultur Rose2 Exhib
Kultur Rose3 Exhib
Kultur Rose4 Exhib
Kultur Rose5 Exhib

Bräuche

Traditionelle Bräuche sind wichtige Bestandteile von Kulturen.

Leonhardiritte finden zu Ehren des heiligen Leonhards seit ca. 1435 jedes Jahr um den 4. November herum statt und zählen zu den ältesten christlichen Bräuchen Oberbayerns.

St. Leonhard ist in Bayern der Stallheilige der Landwirte und gilt ihnen als Bauernherrgott. Ihn bitten sie bei Geburt oder Krankheit ihrer Tiere um Beistand.

Für die Prozession werden die Rösser gestriegelt und kunstvoll geschmückt, die Pferdewägen aufwändig nach unterschiedlichen Mottos gestaltet. Voller Stolz präsentieren sich die Dorfbewohnerinnen und -bewohner in ihren kostbaren traditionellen Trachten.

Zusammen begeben sie sich nach der priesterlichen Segnung auf ihre kleine Wallfahrt rund um die Dorfkirche und lassen den Vormittag am Stammtisch der Dorfwirtschaft bei Weißwürsten und Bier ausklingen.

1 Veronique Hartmann Alvera Leonhardi Exhib
2 Veronique Hartmann Alvera Gemeinsam Exhib
3 Veronique Hartmann Alvera Stolz Exhib
4 Veronique Hartmann Alvera Frühübtsich Exhib
5 Veronique Hartmann Alvera Spaß Exhib
6 Veronique Hartmann Alvera Segen Exhib
7 Veronique Hartmann Alvera Tradition Exhib
8 Veronique Hartmann Alvera Stammtisch Exhib
1 Veronique Hartmann Alvera Leonhardi Exhib
Leonhardi
2 Veronique Hartmann Alvera Gemeinsam Exhib
Gemeinsam
3 Veronique Hartmann Alvera Stolz Exhib
Stolz
4 Veronique Hartmann Alvera Frühübtsich Exhib
früh übt sich
5 Veronique Hartmann Alvera Spaß Exhib
Spaß
6 Veronique Hartmann Alvera Segen Exhib
Segen
7 Veronique Hartmann Alvera Tradition Exhib
Tradition
8 Veronique Hartmann Alvera Stammtisch Exhib
Stammtisch

Industriekultur

Wieviel Kultur passt an einen Ort?

November.
Henrichshütte Hattingen – Industriekultur im Ruhrgebiet.
Für einige Zeit hat ein Veranstalter auf dem Gelände des Industriemuseums einen magischen Lichterpark aufgebaut. Die Lichtobjekte wirken tagsüber seltsam fremd.

Zur selben Zeit:
Inspiriert von japanischer Ästhetik und Dichtkunst, sucht ein Fotokurs zwischen Hochofen und Lichtobjekten nach der Faszination des flüchtigen Moments. Öffnet Räume und löst sich vom Gegenständlichen.

Und alles fügt sich.

1 Silke Droß Henrichshütte Exhib
2 Silke Droß Lichtobjekte Exhib
3 Silke Droß Der Fotokurs Exhib
4 Silke Droß Enso Exhib
5 Silke Droß Haiku1 Exhib
6 Silke Droß Haiku2 Exhib
7 Silke Droß Der Kreis Schließt Sich Exhib
1 Silke Droß Henrichshütte Exhib
Henrichshütte
2 Silke Droß Lichtobjekte Exhib
Lichtobjekte
3 Silke Droß Der Fotokurs Exhib
Der Fotokurs
4 Silke Droß Enso Exhib
Enso
5 Silke Droß Haiku1 Exhib
Haiku 1
6 Silke Droß Haiku2 Exhib
Haiku 2
7 Silke Droß Der Kreis Schließt Sich Exhib
Der Kreis schließt sich

Marokko

Früher waren die Menschen längere Zeit auf Reisen. Weil sie deshalb Hunger bekamen, wurde ihnen von den Gastgebern Essen angeboten. Auch wer arm war, stellte etwas bereit, und sei es nur etwas zum Knabbern wie z. B. Nüsse. Dieser Brauch existiert noch heute. Wer Gast in einer arabischen Familie ist, sollte Hunger mitbringen. Ablehnung könnte als Beleidigung interpretiert werden.

Bei den Arabern legt man großen Wert auf Gastfreundschaft. Nicht nur privat, sondern auch geschäftlich. Wer ein Geschäft betritt, sollte sich viel Zeit mitnehmen, denn man bekommt erst mal einen marokkanischen Tee angeboten. Er ist ein wichtiger Bestandteil der marokkanischen Kultur. Für die Teezeremonie werden originale Teeblätter verwendet und frische Minze hinzugefügt. Der Tee schmeckt vorzüglich.

Das Rechaud sorgt bei Festen und Feiern für guten Duft. Die Kohle wird in Weihrauch getränkt und dann angezündet. Die marokkanischen Teller sind oft handbemalt.

1 Dietmar Pfaff Tongefäß.jpg Exhib
2 Dietmar Pfaff Tongefäß Mit Nüssen.jpg Exhib
3 Dietmar Pfaff Tee.jpg Exhib
4 Dietmar Pfaff Rechaud.jpg Exhib
5 Dietmar Pfaff Teller Exhib
1 Dietmar Pfaff Tongefäß.jpg Exhib
Tongefäß
2 Dietmar Pfaff Tongefäß Mit Nüssen.jpg Exhib
Tongefäß mit Nüssen
3 Dietmar Pfaff Tee.jpg Exhib
Tee
4 Dietmar Pfaff Rechaud.jpg Exhib
Rechaud
5 Dietmar Pfaff Teller Exhib
Teller

Friedhofskultur

»In der gesamten Geschichte waren Friedhöfe wichtiger Teil unserer Zivilisation. Als heilige und emotionale Orte sind sie aber gleichzeitig auch Zeitzeugen der lokalen Geschichte von Dörfern und Städten. Es gibt sie in allen Städten Europas, und sie offenbaren deren kulturelle und religiöse Identität. Daher ist es wichtig, Friedhöfe als Orte des Lebens zu betrachten.«

aus: Europäische Route der Friedhofskultur

1 Vera Wiehe Cementiri Poblenou Barcelona Exhib
2 Vera Wiehe Cementiri Poblenou Barcelona2 Exhib
3 Vera Wiehe Cementiri Mont Juic Barcelona Exhib
4 Vera Wiehe Alter St. Matthäus Kirchhof Berlin Exhib
5 Vera Wiehe Alte St. Matthäus Kirchhof Berlin2 Exhib
6 Vera Wiehe Frankfurter Hauptfriedhof Exhib
7 Vera Wiehe Friedhof Père Lachaise Paris Exhib
1 Vera Wiehe Cementiri Poblenou Barcelona Exhib
Cementiri Poblenou Barcelona
2 Vera Wiehe Cementiri Poblenou Barcelona2 Exhib
Cementiri Poblenou Barcelona 2
3 Vera Wiehe Cementiri Mont Juic Barcelona Exhib
Cementiri Mont Juic Barcelona
4 Vera Wiehe Alter St. Matthäus Kirchhof Berlin Exhib
Alter St. Matthäus Kirchhof Berlin
5 Vera Wiehe Alte St. Matthäus Kirchhof Berlin2 Exhib
Alter St. Matthäus Kirchhof Berlin 2
6 Vera Wiehe Frankfurter Hauptfriedhof Exhib
Frankfurter Hauptfriedhof
7 Vera Wiehe Friedhof Père Lachaise Paris Exhib
Friedhof Père Lachaise Paris

Aus deutscher Brotkultur

Brot ist für viele Menschen aus dem Alltag nicht wegzudenken. In verschiedenen Formen gehört es zu unterschiedlichen Anlässen wie dem kirchlichen Abendmahl oder dem Wohnungseinzug und gilt als Symbol für Glück sowie Wohlstand.

2014 wurde Brot in das »Bundesweite Deutsche Verzeichnis Immaterielles Kulturerbe« aufgenommen. Im Mai gibt es den »Tag des Deutschen Brotes«. In einer Statistik wird eine Anzahl von ca. 3000 Brotsorten in Deutschland erfasst, darüber hinaus die Form, das Gewicht und die Zusammensetzung jeder Sorte und wie groß ihr jeweils verkaufter Anteil ist.

In der Art und Weise, wie Brot konsumiert wird, existieren jedoch spezifische regionale und zeitgeschichtliche Besonderheiten:
Das »Dubbel« als Pausenbrot steht in Konkurrenz zum belegten Brötchen to go.
Das »Hasenbrot« kennen jüngere Generationen nicht mehr als schätzenswerte Spezialität: Eltern bringen selten übriggebliebene Brote von der Arbeit zurück, weil sie eben auch keine mehr mitnehmen.
»Reiterchen« sind klein geschnittene, vorzugsweise mit Salzstangen garnierte und verzierte Brotstücke. Sie werden für Kinder als Gegenangebot zu langweiligen Schnitten angefertigt.
Das »Matschbrötchen« behauptet sich als Pausenbrot im Schulkiosk gegenüber gesunden Alternativen.
Wer hinter der Bezeichnung »Halve Hahn« ein halbes Hähnchen vermutet, wird von einem Roggen-Käsebrötchen überrascht.
»Schwarzbrot, dick Butter und irgendein Trockenkuchen« ist ein überliefertes Familienrezept, das nicht nur Kindern Schwarzbrot näherbringen kann, sondern auch sehr gut schmeckt.

Und jetzt »Guten Appetit«!

1 Aus Deutscher Brotkultur.jpg Exhib
2 Aus Deutscher Brotkultur.jpg Exhib
3 Aus Deutscher Brotkultur.jpg Exhib
4 Aus Deutscher Brotkultur.jpg Exhib
5 Aus Deutscher Brotkultur.jpg Exhib
6 Aus Deutscher Brotkultur.jpg Exhib
7 Aus Deutscher Brotkultur.jpg Exhib
1 Aus Deutscher Brotkultur.jpg Exhib
Dubbel
2 Aus Deutscher Brotkultur.jpg Exhib
Reiterchen
3 Aus Deutscher Brotkultur.jpg Exhib
Matschbrötchen
4 Aus Deutscher Brotkultur.jpg Exhib
Halver Hahn
5 Aus Deutscher Brotkultur.jpg Exhib
Hasenbrot
6 Aus Deutscher Brotkultur.jpg Exhib
Schwarzbrot, dick Butter und irgendein Trockenkuchen
7 Aus Deutscher Brotkultur.jpg Exhib
guten Appetit!

Steampunk

Steampunk ist ein Phänomen, das als literarische Strömung begann und sich in der ganzen Welt zu einem Kunstgenre, einer kulturellen Bewegung, einem Stil und einer Subkultur ausgeweitet hat.

Es findet sich das Headquater in Timeru in Neuseeland, in den USA werden Filme wie »Wild, Wild West« gedreht. Auch die Treffen in Deutschland sind international besetzt.

Steampunks versteht sich als Gegenbewegung zur Moderne – sie feiern die Ästhetik der Dampfmaschinen und des viktorianischen Kleidungsstils nach den Erzählungen von Jules Verne und H.G. Wells. Der Phantasie und dem Erfindungsreichtum sind dabei kaum Grenzen gesetzt.

1 Karin Ring Headquater Exhib
2 Karin Ring People Exhib
3 Karin Ring Timemachine Exhib
4 Karin Ring Family Exhib
5 Karin Ring Submarine Exhib
6 Karin Ring Captain Exhib
7 Karin Ring R2D2 Exhib
1 Karin Ring Headquater Exhib
Headquater
2 Karin Ring People Exhib
People
3 Karin Ring Timemachine Exhib
Timemachine
4 Karin Ring Family Exhib
Family
5 Karin Ring Submarine Exhib
Submarine
6 Karin Ring Captain Exhib
Captain
7 Karin Ring R2D2 Exhib
R2D2

Public Rooms

Sitzmöbel, die von ihren ehemaligen »Besitzern« auf die Straße gestellt wurden, im Grunde eine Erweiterung der Wohnräume in den öffentlichen Raum hinein. Eine Form der »Sitzkultur«

Alles wurde so vorgefunden, nichts wurde arrangiert. An manchen Orten wird man öfter fündig, und manche Möbel ziehen auch schon mal um. Zu beachten gilt auch die Farbwahl bzw. Beziehung der einzelnen Stücke zur ihrer Umgebung.

1 Marion Falkowski Barock Sofa Exhib
2 Marion Falkowski Bushaltestelle Exhib
3 Marion Falkowski Ton In Ton Exhib
4 Marion Falkowski Kultureerbe Exhib
1 Marion Falkowski Barock Sofa Exhib
Barocksofa
2 Marion Falkowski Bushaltestelle Exhib
Bushaltestelle
3 Marion Falkowski Ton In Ton Exhib
Ton in Ton
4 Marion Falkowski Kultureerbe Exhib
Kulturerbe

Gärten der Welt

Kultur ist die Weise, in welcher Menschen sich verständigen, ihre Kenntnisse über die Einstellung zum Leben entwickeln und weitergeben.

Am Beispiel der Themengärten in den »Gärten der Welt« in Berlin erkennen wir Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der von Menschen geschaffenen Gartengestaltung.

Das Gemeinsame aller Gärten ist das Wasser. Unterschiedlich ist seine Präsentation.

Das Wasser im chinesischen und christlichen Garten strahlt große Ruhe aus. Nichts bewegt sich sichtbar. Auch der japanische Garten ist ein Ort meditativer Ruhe. Jedoch wird hier das Wasser durch kleine Kieselsteine, die in eine immer gleiche Wellenform geharkt werden, dargestellt.

Im Gegensatz dazu durchfließt ein Bachlauf mit einem kleinen Wasserfall den koreanischen Garten.

Verspielt wirkt der orientalischen Garten mit seinen Fontänen. Hier ist das Wasser in ständiger Bewegung. Man meint, sein Plätschern zu hören.

01 Kirsten Müller Chin.Garten Exhib
02 Kirsten Müller Japan.Garten Exhib
03 Kirsten Müller Korean.Garten Exhib
04 Kirsten Müller Christl.Garten Exhib
05 Kirsten Müller Orient.Garten Exhib
01 Kirsten Müller Chin.Garten Exhib
chinesischer Garten
02 Kirsten Müller Japan.Garten Exhib
japanischer Garten
03 Kirsten Müller Korean.Garten Exhib
koreanischer Garten
04 Kirsten Müller Christl.Garten Exhib
christlicher Garten
05 Kirsten Müller Orient.Garten Exhib
orientalischer Garten

Monokultur und die Folgen

Fichten-Monokulturen prägen den deutschen Wald.

Diese Kulturen sind durch die häufigen und extremen Dürren der letzten Jahre extrem geschwächt, sodass sie dem Borkenkäfer nichts mehr entgegensetzen konnten.

Die befallenen Fichten mussten gefällt und zuletzt neu aufgeforstet werden.
Ob es sich bei den Aufforstungen wieder um Fichten handelt, kann nicht gesagt werden.

1 Thomas Schindler Kultur Monokulturen Waldsterben 1 Exhib
2 Thomas Schindler Kultur Monokulturen Waldsterben 2 Exhib
3 Thomas Schindler Kultur Monokulturen Waldsterben 3 Exhib
4 Thomas Schindler Kultur Monokulturen Waldsterben 4 Exhib
5 Thomas Schindler Kultur Monokulturen Waldsterben 5 Exhib
6 Thomas Schindler Kultur Monokulturen Waldsterben 6 Exhib
7 Thomas Schindler Kultur Monokulturen Waldsterben 7 Exhib
1 Thomas Schindler Kultur Monokulturen Waldsterben 1 Exhib
2 Thomas Schindler Kultur Monokulturen Waldsterben 2 Exhib
3 Thomas Schindler Kultur Monokulturen Waldsterben 3 Exhib
4 Thomas Schindler Kultur Monokulturen Waldsterben 4 Exhib
5 Thomas Schindler Kultur Monokulturen Waldsterben 5 Exhib
6 Thomas Schindler Kultur Monokulturen Waldsterben 6 Exhib
7 Thomas Schindler Kultur Monokulturen Waldsterben 7 Exhib

Orgeln der Wetterau

Ausgangspunkt war die Orgel aus dem Jahre 1624 in der Kirche in Rodenbach. Sie ist die älteste noch gespielte Orgel in Hessen. Einige Konzerte im Laufe eines Jahres erfreuen die Organisten und deren Konzertbesucherinnen und Besucher. Wunderschöne Klänge kommen aus den Manualen I-CDE-c4 und acht Registern. Lange nach den Konzerten und Gottesdiensten klingen sie noch nach.

Auch in unmittelbarer Umgebung sind noch einige Orgeln aus vergangenen Zeiten zu finden. Hochachtung für die handwerklichen Künste der Orgelbauer und die Leistungen der Tischler oder Schreiner sowie aller Mechaniker. Man muss die Werkzeuge beachten, die den Handwerkern dieser Zeiten zur Verfügung standen!

Bild 1 Orgel In Büdingen Düdelsheim, Erbaut 1921 Von Förster & Nicolaus, Lich Hessen Exhib
Bild 2 Bechstein Orgel In Der Evangelischen Kirche In Altenstadt, Erbaut 1770 Von Bechstein Orgelbau Anstalt, Groß Umstadt Hessen Exhib
Bild 3 Bespielung Der Orgel In Der Evangelischen Kirche In Altenstadt Oberau, Erbaut Um 1865 Von Förster & Nicolaus, Lich Hessen Exhib
Bild 4 Tastatur Der Orgel Der Evangelischen Kirche In Ranstadt, Erbaut Im Jahre 1877 Von C. Zinck, Ostheim Restauriert 1984 Von Gebr. Oberlinger, Windesheim Exhib
Bild 5 Tastatur Und Hebel Der Register Der Orgel In Der Ev. Kirche, Altenstadt Rodenbach, Erbaut Im Jahre 1621 Von Georg Wagner Aus Lich (zugeschrieben) Exhib
Bild 6 Verzierter Renaissance Spieltisch Der Rodenbacher Orgel. Die Jahreszahl 1621 Wurde In Gold Gefasst. Älteste Orgel Hessens, Die Regelmäßig Gespielt Wird Exhib
Bild 7 Orgel Oberau, Altenstadt, Ranstadt, Rodenbach Exhib
Bild 1 Orgel In Büdingen Düdelsheim, Erbaut 1921 Von Förster & Nicolaus, Lich Hessen Exhib

Orgel in Büdingen-Düdelsheim erbaut 1921 von Förster und Nikolaus, Lich / Hessen

Bild 2 Bechstein Orgel In Der Evangelischen Kirche In Altenstadt, Erbaut 1770 Von Bechstein Orgelbau Anstalt, Groß Umstadt Hessen Exhib

Bechstein Orgel in der evangelischen Kirche in Altenstadt, erbaut 1770 von Bechstein Orgelbau Anstalt, Groß Umstadt. Tastatur in Elfenbein.

Bild 3 Bespielung Der Orgel In Der Evangelischen Kirche In Altenstadt Oberau, Erbaut Um 1865 Von Förster & Nicolaus, Lich Hessen Exhib

Bespielung der Orgel in Altenstadt Oberau, erbaut 1865 von Förster & Nicolaus, Lich / Hessen.

Bild 4 Tastatur Der Orgel Der Evangelischen Kirche In Ranstadt, Erbaut Im Jahre 1877 Von C. Zinck, Ostheim Restauriert 1984 Von Gebr. Oberlinger, Windesheim Exhib

Tastatur der Orgel der evangelischen Kirche in Ranstadt, erbaut im Jahre 1877 von C. Zinck, Ostheim, restauriert 1984 von Gebr. Oberlinger, Windesheim.

Bild 5 Tastatur Und Hebel Der Register Der Orgel In Der Ev. Kirche, Altenstadt Rodenbach, Erbaut Im Jahre 1621 Von Georg Wagner Aus Lich (zugeschrieben) Exhib

Tastatur und Hebel der Register von der evangelischen Kirche in Altenstadt-Rodenbach. Erbaut im Jahre 1621 von Georg Wagner aus Lich (zugeschrieben) Manuale I-CDE-c4 und 8 Registern. Rekonstruktion 1970 durch Rudolf von Beckerath, Orgelbau. Revision im Jahre 2021 durch Förster & Nicolaus, Lich / Hessen.

Bild 6 Verzierter Renaissance Spieltisch Der Rodenbacher Orgel. Die Jahreszahl 1621 Wurde In Gold Gefasst. Älteste Orgel Hessens, Die Regelmäßig Gespielt Wird Exhib

Verzierter Renaissance-Spieltisch der Rodenbacher Orgel. Die Jahreszahl 1621 wurde in Gold gefasst. Älteste Orgel Hessens, die regelmäßig gespielt wird.

Bild 7 Orgel Oberau, Altenstadt, Ranstadt, Rodenbach Exhib

Ansichten der unterschiedlichen Bauweisen der Orgeln - Altenstadt - Oberau, Altenstadt, Ranstadt und Altenstadt Rodenbach.

Straßenkultur

Straßenkultur findet sich auf der ganzen Welt.

Was prägt sie?
Kann man die Unterschiede zwischen Aarhus und Venedig, Prag und Marokko, Deutschland und Indien noch erkennen, oder verschwimmen die Kulturen der Nationen auf den Straßen miteinander?

1 Yvonne Winterer Strassenkultur Karneval Venedig Exhib
2 Yvonne Winterer Strassenkultur Freitreppe Theater Schwäbisch Hall Exhib
3 Yvonne Winterer Strassenkultur Prag Karneval Exhib
4 Yvonne Winterer Strassenkultur Marokko Marrakesch Exhib
5 Yvonne Winterer Strassenkultur Geisenheim Seifenblasen Exhib
6 Yvonne Winterer Strassenkultur Indien Exhib
7 Yvonne Winterer Strassenkultur Fahrräder Aarhus Exhib
1 Yvonne Winterer Strassenkultur Karneval Venedig Exhib
Karneval Venedig
2 Yvonne Winterer Strassenkultur Freitreppe Theater Schwäbisch Hall Exhib
Freitreppe Theater Schwäbisch Hall
3 Yvonne Winterer Strassenkultur Prag Karneval Exhib
Prag Karneval
4 Yvonne Winterer Strassenkultur Marokko Marrakesch Exhib
Marokko Marrakesch
5 Yvonne Winterer Strassenkultur Geisenheim Seifenblasen Exhib
Geisenheim Seifenblasen
6 Yvonne Winterer Strassenkultur Indien Exhib
Indien
7 Yvonne Winterer Strassenkultur Fahrräder Aarhus Exhib
Fahrräder Aarhus

In anderem Licht

Kultur lässt uns die Welt in einem anderen Licht sehen.

1 Almut Kückelhaus In Anderem Licht Exhib
2 Almut Kückelhaus In Anderem Licht Exhib
3 Almut Kückelhaus In Anderem Licht Exhib
4 Almut Kückelhaus In Anderem Licht Exhib
5 Almut Kückelhaus In Anderem Licht Exhib
6 Almut Kückelhaus In Anderem Licht Exhib
1 Almut Kückelhaus In Anderem Licht Exhib
2 Almut Kückelhaus In Anderem Licht Exhib
3 Almut Kückelhaus In Anderem Licht Exhib
4 Almut Kückelhaus In Anderem Licht Exhib
5 Almut Kückelhaus In Anderem Licht Exhib
6 Almut Kückelhaus In Anderem Licht Exhib

Kulturpoesie

Kultur umfasst im Grunde alles, was wir Menschen denken und tun können, im positiven wie im negativen Sinne.

Für Max Weber ist Kultur ein vom Menschen selbst gesponnenes Gewebe von Zeichen, das Sinn und Bedeutung vermittelt in einem unendlichen, sinnlosen Weltgeschehen. Der Mensch bedarf der Kultur, um seine Stellung im Kosmos zu verorten. Die Kultur ist der Scheinwerfer, der einen Punkt in der Unendlichkeit fokussiert und ihm in seiner Vergänglichkeit einen Platz darin sichert.

Dabei unterliegt die Kultur einer stetigen Veränderung. Erst durch die Pandemie wurde die kulturelle Evolution jäh unterbrochen. Unsere Gewohnheiten und Ausdrucksformen waren auf einmal eingeschränkt, allen voran die künstlerische Kultur im klassischen Sinne. Erst durch die Abwesenheit dieser Kultur ist uns deren Bedeutung schmerzlich bewusst geworden. Kultur ist mehr als ein Grundbedürfnis, sie ist essenziell.

Im Lockdown haben wir von Kultur geträumt und es sehnsüchtig vermisst, in sie einzutauchen und in ihr zu baden. Nie war ihr Wert so deutlich wie in einer Zeit, in der die Kulturtempel geschlossen waren. Lesen hat uns manchmal geholfen, aus dem Käfig der Pandemie auszubrechen, an Sehnsuchtsorte zu gelangen und unserer Fantasie freien Lauf zu lassen.

Plötzlich stand der Mensch nicht mehr im Mittelpunkt, sondern neben sich. Das »Ich« wurde radikal vom Sockel geholt, musste sich fügen und beginnt langsam, die Welt mit anderen Augen zu sehen, aus einer neuen Perspektive.

1 Maria Remo Scheinwerfer Exhib
2 Maria Remo Kulturtempel Exhib
3 Maria Remo Badetempel Exhib
4 Maria Remo Leser Exhib
5 Maria Remo Kopfstand Exhib
1 Maria Remo Scheinwerfer Exhib
Scheinwerfer
2 Maria Remo Kulturtempel Exhib
Kulturtempel
3 Maria Remo Badetempel Exhib
Badetempel
4 Maria Remo Leser Exhib
Leser
5 Maria Remo Kopfstand Exhib
Kopfstand

Industriekultur

Das Porsche-Museum in Stuttgart. Porsche, Mercedes, BMW, VW und andere prägen die Formen deutscher Industriekultur.

Das Gersteinwerk in Hamm, ein altes Kohlekraftwerk, das bald abgeschaltet wird, gehört zur Hammer Kultur. Hamm wurde auf Kohle geboren (Glück auf!) und das Kraftwerk war damals das modernste Kohlekraftwerk sein Zeit, wurde von Helmut Kohl persönlich »eingeschaltet«.

Der Industriehafen in Hamm im Datteln-Hamm-Kanal. Früher wurde hier hauptsächlich Kohle umgeschlagen, inzwischen ist der Hafen einer der führenden Kanalhäfen Deutschlands mit einer sehr guten Anbindung für den Güterverkehr an den nahe gelegen Hammer Hauptbahnhof.

1 Stephan Wismann PorscheMuseum Exhib
2 Stephan Wismann Gersteinwerk Exhib
3 Stephan Wismann Hafen Hamm Exhib
1 Stephan Wismann PorscheMuseum Exhib
Porsche-Museum
2 Stephan Wismann Gersteinwerk Exhib
Gersteinwerk
3 Stephan Wismann Hafen Hamm Exhib
Hafen Hamm

Kultur

Kultur bezeichnet laut Wikipedia im weitesten Sinne alle Erscheinungsformen menschlichen Daseins, die auf bestimmten Wertvorstellungen und erlernten Verhaltensweisen beruhen, und die sich wiederum in der dauerhaften Erzeugung und Erhaltung von Werten ausdrücken …

Drei Meilensteine aus der Entwicklung der Menschheitsgeschichte sind unter anderem das Feuer, das wärmt und das Leben erhellt, das Rad, das die Bewegung ins Rollen gebracht und in vielfältiger Form den Transport erleichtert, und die Schrift, mit der Informationen weitergegeben werden und die mit der Erfindung des Buchdrucks dazu beigetragen hat, dieses Wissen schnell zu verbreiten.

1 Manuela Reichert Feuer Sz Exhib
2 Manuela Reichert Rad Sz Exhib
3 Manuela Reichert Buchdruck Sz Collage Exhib
4 Manuela Reichert Litfaßsäule Exhib
5 Manuela Reichert Opernhaus Exhib
1 Manuela Reichert Feuer Sz Exhib
Feuer
2 Manuela Reichert Rad Sz Exhib
Rad
3 Manuela Reichert Buchdruck Sz Collage Exhib
Buchdruck
4 Manuela Reichert Litfaßsäule Exhib
Litfaßsäule
5 Manuela Reichert Opernhaus Exhib
Opernhaus

Veedels-Kultur

Es gibt 86 Veedel (Stadtteile) in Köln, aber welches Stadtviertel macht das Rennen mit den kleinen und großen Highlight?

»Alles Schlechte dieser Welt kommt aus Nippes, Kalk und Ehrenfeld«, sagte man früher in Köln. Es waren die Namen der drei größten Arbeiterstadtteile. Ehrenfeld: nicht artig, aber einzigartig. Multikulti, junge Familien, Start-ups, Künstlerateliers, Moschee, Kirchen, Theater, viele kleine Läden von der Bücherei über Bäckerei bis Lebensmittel.

Kultur hat viele Gesichter. Die Spanne reicht von der Kneipen- oder Museums- bis zur Theaterkultur. Das und noch viel mehr vereint sich unter dem Dach der Veedelskultur. Schmelztiegel der Schnelllebigkeit, Zukunftsideen und Anonymität im Kleinstadtgetöse.

Noch heute bietet Ehrenfeld Grafitties, Baustellen, Schlaglöcher und Schilderchaos auf einen Streich, Experimentierküche aus Start-ups und morbiden Charme schmutziger Seitenstraßen. Ein Stelldichein renovierter Altbauten – Aufbruchstimmung und Hinterhof zugleich. Ein Viertel mit reichlich Platz für Tradition und einer großen Prise Glauben an die Zukunft.
Wahlheimat für Künstlerateliers, Kioske und Kaffeeröstereien. Ein Zuhause für jede Menge kleine Einkaufsläden aller Geschmacks- und Glaubensrichtungen. Großes gibt es natürlich auch. Wer suchet, der findet: das Neptunbad, als Badeanstalt im Jugendstil aus der Kaiserzeit mit edlem Spa und Trainingszentrum. Sogar einen echten Leuchtturm gibt’s mitten in der Stadt. Ein Wahrzeichen der Helios-Elektrizitätswerke aus dem 19. Jahrhundert. Als bekanntestes Bauwerk des Viertels gilt heute die Zentralmoschee. Sie heißt alle Besucher willkommen, ausdrücklich auch alle Nicht-Muslime. Bei gutem Wetter scheint die Sonne durch die riesigen Fenster und lässt den Kuppelsaal erleuchten.

Ehrenfeld, ein Viertel, das keine Angst vor Farben hat. 1001 kleine und riesengroße Graffitis auf Hauswänden – mit oder ohne politischem Statement – zieren die Straßen. Da liefert schon der Ehrenfelder S-Bahnhof eine Bilderflut, die Lust auf mehr macht.

Ehrenfeld, eine multikulturelle Allianz der Vielfalt als Markenzeichen für ein Veedel mit Kultur.

1 Willy Fischel Ehrenfeld Schriftzug Exhib
2 Willy Fischel Trude Herr Exhib
3 Willy Fischel Wegweiser Exhib
4 Willy Fischel Veedelskrämer Exhib
6 Willy Fischel Moschee Exhib
7 Willy Fischel S Bahn Exhib
8 Willy Fischel Schreinerei Exhib
1 Willy Fischel Ehrenfeld Schriftzug Exhib
Ehrenfeld-Schriftzug
2 Willy Fischel Trude Herr Exhib
Trude Herr
3 Willy Fischel Wegweiser Exhib
Wegweiser
4 Willy Fischel Veedelskrämer Exhib
Veedelskrämer
6 Willy Fischel Moschee Exhib
Moschee
7 Willy Fischel S Bahn Exhib
S-Bahn
8 Willy Fischel Schreinerei Exhib
Schreinerei

Mal Blaumachen

Mal Blaumachen …

Im Hintertaunus im »Blauen Ländchen« gab es seit Jahrhunderten Manufakturen, die die vor Ort hergestellten Textilien mit dem Farbstoff der Waidpflanze blau färbten. Dieses alte kulturelle handwerkliche Wissen der überlieferten Färbetechniken des Blaufärbens wird heute von Kunsthandwerkern lebendig gehalten und an Interessierte weitergegeben.

1 Helga Weyers Mal Blaumachen 1 Exhib
2 Helga Weyers Mal Blaumachen 2 Exhib
3 Helga Weyers Mal Blaumachen 3 Exhib
4 Helga Weyers Mal Blaumachen 4 Exhib
5 Helga Weyers Mal Blaumachen 5 Exhib
6 Helga Weyers Mal Blaumachen 6 Exhib
7 Helga Weyers Mal Blaumachen 7 Exhib
1 Helga Weyers Mal Blaumachen 1 Exhib
2 Helga Weyers Mal Blaumachen 2 Exhib
3 Helga Weyers Mal Blaumachen 3 Exhib
4 Helga Weyers Mal Blaumachen 4 Exhib
5 Helga Weyers Mal Blaumachen 5 Exhib
6 Helga Weyers Mal Blaumachen 6 Exhib
7 Helga Weyers Mal Blaumachen 7 Exhib

Gartenkultur

Gartenkultur reicht bei uns von kalt über sehr gepflegt und wild hin zu großartig angelegt.

Große Anlagen wie auf der Insel Mainau oder in einer Gartenschau erlauben Akkuratesse.

In privaten Gärten wird es immer wichtiger, für Bienen, Schmetterlinge und andere Insekten auch eine gewisse Wildheit zu schaffen.

1 AG Kultur Exhib
2 AG Kultur Exhib
3 AG Kultur Exhib
4 AG Kultur Exhib
5 AG Kultur Exhib
6 AG Kultur Exhib
7 AG Kultur Exhib
8 AG Kultur Exhib
1 AG Kultur Exhib
2 AG Kultur Exhib
3 AG Kultur Exhib
4 AG Kultur Exhib
5 AG Kultur Exhib